Zusatzprogramm: Klangbilder. Die Orgel im Fokus.
8. Mai 2026

Zusatzprogramm: Klangbilder. Die Orgel im Fokus.

18.30 Pfarrkirche St. Gallus, Bregenz

Es kommt es zu einer kurzfristigen Besetzungsänderung: Der ursprünglich angekündigte Organist Jeremy Joseph musste leider krankheitsbedingt absagen. Mit Wolfgang Kogert konnte ein herausragender und international gefragter Organist gewonnen werden. Das Programm des Abends wurde neu disponiert und spannt einen weiten Bogen von barocker Orgelkunst bis zur Gegenwart. 

Programm:

Georg Muffat (1653-1704)
Toccata prima
Ciacona
Toccata secunda

György Kurtág (*1926)
Acht Stücke aus der Sammlung „Játékok“ (1973-2017)
Apocryphal Hymn (2nd version) 
For Dóra Antal’s Birthday (2nd version)
Versetto: Temptavit Deus Abraham (apocryphal organum) 
Versetto: Consurrexit Cain adversus fratrem suum … 
… humble regard sur Olivier Messiaen… (a) 
Versetto: Dixit Dominus ad Noe: finis universe carnis venit … 
Sirens of the Deluge
… humble regard sur Olivier Messiaen… (b)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
Pièce d’orgue, BWV 572
Von Gott will ich nicht lassen, BWV 658
Schmücke dich, o liebe Seele, BWV 654
Präludium und Fuge D-Dur, BWV 532      

 

Zu Wolfgang Kogert:
Wolfgang Kogert ist ein äußerst vielseitiger Interpret. Sein Repertoire reicht vom 14. Jahrhundert bis zur neuesten Musik. Regelmäßig arbeitet er mit zeitgenössischen Komponist:innen (u. a. Friedrich Cerha, Younghi Pagh-Paan, Beat Furrer und Jean-Pierre Leguay) sowie führenden Orchestern (u. a. ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Wiener Symphoniker, Stavanger Symphony Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra) zusammen.

Er unterrichtet Orgel an der Universität Mozarteum Salzburg, ist Kustos der Orgel des ORF RadioKulturhauses in Wien und Orgelkurator des Carinthischen Sommers. Als Organist der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle musiziert er mit den Wiener Sängerknaben und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Kogert wurde 1980 in Wien geboren und erhielt seine Ausbildung in Wien, Stuttgart und Detmold. 2006 gewann er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb Musica Antiqua Brügge, 2013 war er Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts Paris.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu Festivals wie dem Bachfest Leipzig, den orgel-mixturen Sankt Peter Köln, dem Scelsi Festival Basel, den Hildebrandt-Tagen Naumburg sowie u.a. nach Tokio, Paris, Moskau, Riga, Oslo und Brüssel.

 

Wir danken der Pfarre St. Gallus ganz herzlich für die Unterstützung und Zusammenarbeit bei diesem Konzert.
Begleitprogramm im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte, außerhalb des Abos.

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